OL-Rücktritt 2018 und Comeback

Im vergangenen Jahr 2017 habe ich an nur sechs OL-Wettkämpfen teilgenommen, insgesamt ab 1954 – mit 6 Jahren Unterbruch (Autosport) – an 1781 Läufen im In-und Ausland.
Bewusst möchte ich nach vielen Jahren OL, ab diesem Jahr den Leistungsdruck abbauen und etwas Distanz zum Wettkampfsport „Orientierungslauf“ schaffen.
Meine Lauftraining habe ich auf sporadische Joggingeinheiten zurück geschraubt, dem Alter entsprechend eher gemütlich.
Als Alternative werde ich im 2018 vermehrt Mountainbiken, Rennvelo fahren und Wandern. 
Alles Aktivitäten die ohne Zeitmessung und Leistungsdruck ebenso Spass machen.

Comeback:
Da ein Leben ohne OL für mich nicht einfach ist, konnte ich es nicht lassen im Jahr 2018 an 7 Läufen teilzunehmen.
Weil es mir gesundheitlich wieder besser ging, nahm ich 2019 sogar an 17 Wettkämpfen teil.
Nach einem guten Wintertraining wollte ich 2020 wieder mehr OL`s bestreiten, doch wegen dem Coronavirus wurden alle Wettkämpfe abgesagt. Vielleicht gehts im 2021 zaghaft weiter?

Wintertraining 15/16

910xtDen ganzen November 2015 war eine Trainingspause angesagt. Wettkämpfe und Training hatte ich im 2015 so oder so nicht sehr viel absolviert.
Heute begann ich mit dem Lauftraining für die OL-Saison 2016.
Nach der langen Pause muss ich wieder beim Formstand Null beginnen.
Das Laufen bereitet mir nach wie vor viel Freude und Zufriedenheit, Tempo und Zeit hat jedoch nicht mehr Vorrang. Vorläufig ist auch noch kein Ausdauerlauf möglich, Marschpausen um den Puls runter zu holen sind noch notwendig.

Die lieben Hunde

Eine unangenehme Begegnung…

Seit mehreren Jahren bewege ich mich als Sportler, sehr oft als Jogger durch die Wälder in der Umgebung von Bern, noch nie hatte ich mit Hunden und dessen Halter irgend welche Probleme.

Doch am 17.01.03 kurz vor Mittag, war ich diesmal als gewöhnlicher, ruhesuchender Spaziergänger auf einem Weg am Waldrand des Könizbergs bei der -Tubetränki- unterwegs.

In einer Entfernung von 100 Meter erblickte ich auf diesem Weg ein Mann mit einem Hund entgegenkommen.
Nichtsahnend marschierte ich weiter als plötzlich mit fletschenden Zähnen und angsterregendem Gebell der grosse Schäferhund einen Angriff gegen mich startete.

Nach rufen des Namens -Tschiggo- durch den Halter hielt das Tier kurz vor mir an und kehrte glücklicherweise zurück zum Halter.

Dort sass nun der Hund – wie wahrscheinlich in der Hundeschule gelernt – anscheinend brav neben dem Meister.

Vor Schreck passierte ich die beiden unberechenbare Objekte in einem weiten Bogen in den Wald ausweichend und kehrte später auf den Weg zurück und schon erfolgte von hinten die zweite Attacke der Bestie.

Auch diesmal gelang es dem Halter den Hund zurückzurufen, aber ein Festhalten des Hundes oder an die Leine nehmen kam dem Hundeführer nicht in den Sinn.

Ich kam mir vor wie ein Versuchskaninchen für die Erziehung seines Hundes und möchte hiermit alle Spaziergänger in diesem Gebiet vor ähnlichen Angriffen durch -Tschiggo- warnen.

Als Tierliebhaber ist durch dieses Erlebnis mein Vertrauen in verantwortungsvolle Hundehalter gesunken und meine Angst vor einzelnen Rassen gestiegen.

Auf Grund meiner Erfahrung bin ich mir bewusst, dass dieser Vorfall eher eine Ausnahme war und die meisten Hundehalter genügend Verantwortung tragen damit sich Waldbenützer in der Natur wohl fühlen.