Bike OL

  Was ist Bike O ? = Mountainbike Orienteering 

Diese Sportart nannte sich anfänglich nicht Bike OL sondern Bike O, weil man in dieser Disziplin nicht läuft, sondern mit dem Bike fährt.

Neu: Seit Dezember 2010 heisst es definitiv Bike-OL
Bike-OL ist eine Orientierungsfahrt mit dem Rad auf Strassen und Wegen. Das Verlassen der auf der Karte eingetragenen Wege ist nicht erlaubt, es ist also kein Querfeldeinrennen.Am Start erhält man eine Karte mit eingezeichneten Posten, diese gilt es möglichst auf einer schnellen Route und in der richtigen Reihenfolge anzufahren.Entscheidend ist, dass man die schnellste Route zwischen den Posten wählt, ohne die eingezeichneten Strassen und Wege zu verlassen.Jedes Jahr wird der Bike-OL Swiss Cup ausgetragen, dieser besteht aus 8-10 Rennen und findet in verschiedenen Gebieten der Schweiz statt.

Auch im Ausland finden interessante Bike-OL Veranstaltungen statt.

Seit 2000 habe ich 63 Bike-O Wettkämpfe im In- und Ausland bestritten und trat Ende 2007 zurück, im 2008 habe ich nur aus Plausch an einem Bike O aktiv teilgenommen, im 2009 nie, im 2010 und 2011 je zweimal, 2012 bis 2016 nie, 2017 bis 2019 je einmal und schliesslich 2020 das letzte Mal.
Mein MTB hab ich verkauft und mit einem
E-Mountainbike ersetzt.

 

OL-Rücktritt 2017 Comeback 2018

Von  1954 bis 2016 habe ich an sehr vielen OL`s teilgenommen.
Im Jahr 2017 nur noch an sechs OL-Wettkämpfen.
Insgesamt ab 1954 – mit 6 Jahren Unterbruch (Autosport) – an 1781 Läufen im In-und Ausland.

Bewusst wollte ich nach vielen Jahren OL, ab 2017 den Leistungsdruck abbauen und etwas Distanz zum Wettkampfsport „Orientierungslauf“ schaffen.
Meine Lauftraining habe ich auf sporadische Joggingeinheiten zurück geschraubt, dem Alter entsprechend eher gemütlich.
Als Alternative wollte ich im 2018 vermehrt Mountainbiken, Rennvelo fahren und Wandern. 
Alles Aktivitäten die ohne Zeitmessung und Leistungsdruck ebenso Spass machen.
Comeback:
Da ein Leben ohne OL für mich nicht einfach war, konnte ich es nicht lassen im Jahr 2018 an 7 Läufen teilzunehmen.
Weil es mir gesundheitlich wieder besser ging, nahm ich 2019 sogar an 17 Wettkämpfen teil.
Nach einem guten Wintertraining wollte ich 2020 wieder mehr OL`s bestreiten, doch wegen dem Coronavirus wurden viele Wettkämpfe abgesagt. 
Es ist nun Ende 2021, viele Wettkämpfe fanden unter erschwerten Bedingungen ab 2020 wieder statt. Ich hatte mich dennoch entschlossen wieder vermehrt  Radsport zu betreiben. Mit mehreren tausend Radkilometer pro Jahr und jeweils ca 10 OL`s war meine sportliche Freizeit bestens ausgefüllt. 
Im Jahr 2022 werde ich 80 und versuchen – wenn es die Gesundheit erlaubt –  beide Sportarten weiter zu pflegen.
Nach total 1880 OL`s in meiner Karriere werden sicher noch einige dazukommen…???

Reaktionen auf meinen Rücktritt 2017:

* Silvia: Das finde ich schon ziemlich schade…kannst du ohne OL sein?

* Paul: Das geit doch nid..! 😉 ohni Dini OL Renne wirsch grad 10 Johr öuter…! Blib dranne!

* Erik: I gloube das wird super ga. Lueget doch am Max sini Lischte für Auternativsport a. I gloube däm Ma wirds nid längwilig wärde. Im Gägeteil: Abwächslig brucht ds Läbe. U konservativi Räntner gits gloub süsch scho gnue ir Schwyz. Heja Max, du machsch das richtig. Dini Änkuching wöi ja vo dir chönne OL lehre bevors Dir verleidet!

* Doris: I wünscha diar vor allam viel Freud, was au machsch. An liaba Gruass Doris

* Reto: Dünkt mi vernümftig. Es wird dir sicher nid längwylig und so ganz ohni Läufe geihts jo äuä glych nid.

* G+R: Lieber Max! wir werden dich in den internationalen Wäldern sehr vermissen! Alles Gute und liebe Grüße aus Wien Guni & Roland

Velostory

Die Geschichte eines Villiger Velos

Ich bin ein sportliches Damenvelo der Marke Villiger und erblickte die Welt im Jahr 1986 in der luzernischen Firma eines späteren Bundesrates.1987 in einem Radsportgeschäft in Köniz, wurde ich von einer Käuferin ausgewählt um ihr zukünftiger Begleiter zu sein. Ich war das Geschenk von ihrem Vater..

Viele Jahre durfte ich im Alltag meiner Besitzerin – dank  meinen dünnen Rennvelopneus – die Fortbewegung in Stadt und Land erleichtern.
Später erhielt ich etwas breitere Pneus um damit auch Naturstrassen befahren zu können.

Die schönste Zeit erlebte ich ab 2000 zusammen mit einem Kollegen hinten an einem Camper.
Elf Jahre lang wurden wir durch ganz Europa transportiert und durften jeweils an neuen Orten als fahrbarer Untersatz die Orte und deren näheren und weiteren Umgebungen erforschen.
Frankreich, Deutschland, Italien, Oesterreich, Deutschland, Dänemark, Schweden und Norwegen waren die jeweiligen Destinationen.

Nach dieser Zeit, Ende 2010 beendete meine Besitzerin die Wohnmobilzeit, ich wurde in einem Velokeller stationiert und nicht mehr gebraucht. Der viele Mehrverkehr mit erhöhtem Gefahrenpotenzial verbunden war der Grund.

Traurig vegetierte ich danach dahin und machte mir Gedanken um meine Zukunft.
Meine Besitzern die mich sehr liebte hatte auch Mitleid mit mir und stellte sich auch Fragen bezüglich meines weiteren Lebens.
Nach 7 Jahren langem Überlegen konnte sich meine Besitzerin von der Verbundenheit lösen und entscheiden, mich altershalber nicht zu entsorgen, sondern zu verschenken.

2017 wurde ich von einer jungen Frau aus meiner Isolation erlöst und durfte eine nette Studentin 4 Jahre lang tagtäglich durch Bern begleiten.

Doch im Mai 2021 erfreute sich ein Dieb an meinem blau/weissen Kleid und meinem sportlichen Outfit und entwendete mich von einem Parkplatz.

Enttäuscht und traurig informierte die Studentin die Erstbesitzerin über den Diebstahl, mit der Hoffnung dass ich den Weg wieder zu ihr zurückfinde und es sich nur jemand ausgeliehen habe.

Als wirklich tolles und auffälliges Fahrrad erlebte ich eine turbulente unbekannte Zeit bis folgendes geschah:
Ich wurde in Wabern nach 4 Monaten in einem Quartier vom Dieb lieblos an einer Gartenbauer abgestellt.
Der unglaubliche Zufall wollte es, dass meine Erstbesitzerin sich mit dem Büsli von Köniz nach Nessleren zu einem Aarespaziergang begab und mich vom Büsli aus erblickte und sofort wieder erkannte.
Eine Meldung diesbezüglich an die Studentin als Besitzerin bewirkte, dass ich nach langen 4 Monaten im August 2021 wieder zu ihr zurück fand.

Mein Leben von inzwischen ca 35 Jahren geht erfreulicherweise noch ein bisschen weiter, doch die Geschichte ist vorläufig zu Ende.